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Regisseur Peter Stein

Im Tagesspiegel  äußert sich am 11. September 2007 Peter Stein zur Angst der Schauspieler vor vielen Regisseuren und beklagt den Mangel an herausragenden Schauspielern: "Inzwischen kann ja am Theater jeder machen was er will, aber in der ganzen Welt wird das deutsche Regietheater inzwischen verlacht", sagte Stein. Der Regisseur, der lange Jahre die Berliner Schaubühne leitete, nimmt am Internationalen Literaturfestival in der Hauptstadt teil. 

Peter stein, fotografiert von rückeis

"Dem Theater bläst doch der Wind ins Gesicht. Wir müssen uns doch gegen eine vollständige Verdummungsstrategie in der Gesellschaft stemmen." Das könne nicht dadurch geschehen, dass sich der Regisseur am Theater
beispielsweise als Autor über Shakespeare stelle. Insofern teile er die harschen Worte seines Kollegen Claus Peymann über "Regiemarionetten" und das drohende Ende der deutschen Theaterkultur.

Bildquelle

Peter Stein in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt am 23. Oktober 2009: "Man muss die Kunst der Schauspieler fördern und darf sie nicht als mechanische Puppen behandeln. Ist der Regisseur gleichzeitig Autor, fehlt die dritte Dimension. Der Schauspieler wird zum Exekutionsinstrument.
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Wenn mir etwas gefällt, wie von Andrea Breth, dann schlage ich sie schon mal als meine Nachfolgerin vor. Aber ich muss auch gestehen, Gegenwartstexte lege ich oft nach zehn Seiten weg, weil sie mich langweilen. Die Realität kenne ich, da brauche ich nicht so einen Schrieb.
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Ich arbeite nicht mit Einfällen, die gehen mir ab. Ich arbeite so, wie ich glaube, dass der Autor das beabsichtigt hat. "